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Sanfte Hilfe

Osteopathie für Mutter und Kind

 

Foto: lisalucia - Fotolia.com

Foto: lisalucia – Fotolia.com

Die Osteopathie sieht den menschlichen Körper als Funktionseinheit von Einzelsystemen, die miteinander harmonisieren müssen. Sie hat das Ziel, durch ganzheitliche Diagnostik und Therapie die Ursachen körperlicher Beschwerden zu erkennen und zu behandeln. Dies erfolgt mit den Händen des Therapeuten und kann auch werdenden Müttern und Neugeborenen bei Beschwerden helfen. Wie, das erklärt die Physiotherapeutin Janis Lewin, die in Potsdam osteopathische Behandlungen anbietet.
 
In der Schwangerschaft hilft die Behandlung bei den hormonellen und körperlichen Umstellungen: „Durch den Einfluss auf die Gewebespannung kann die Osteopathie Schmerzen lindern, frühzeitige Wehen reduzieren und dadurch helfen, den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.“
 
Osteopathische Behandlungen helfen in jeder Phase der Schwangerschaft und gegen verschiedene Beschwerden –wie etwa bei Funktionsstörungen der Wirbelsäule, Beckenbodenbeschwerden, Darmträgheit und bei venösen und lymphatischen Stauungen aufgrund vermehrter Wassereinlagerungen. Auch bei der Geburt kann die Behandlung unterstützend wirken, so Lewin, denn „eine gute Mobilität des Beckens erleichtert den Geburtsvorgang.“ Nach der Geburt kann eine weitere Behandlung sinnvoll sein. „Mütter sind mit großen emotionalen und körperlichen Belastungen konfrontiert: die schlaflosen Nächte, das Umhertragen und Stillen“, so Lewin. „Die Osteopathie sorgt hier für Entspannung.“ Sie kann die Rückbildung unterstützen, Beschwerden im Bereich des Nackens und der Halswirbelsäule beseitigen und sie ist wichtig zur Narbenbehandlung bei einem Kaiser- oder Dammschnitt.
 
Doch auch Säuglinge leiden nach der Geburt häufig unter Beschwerden, etwa durch eine ungünstige Lage im Bauch der Mutter oder die Umstände der Geburt. Eine zu kurze oder zu lange Geburt, ein Kaiserschnitt, eine Beckenendlage und eine Saugglocken- oder Zangengeburt kann beim Kind zu Spannungen führen, erklärt Lewin: „Sie zeigen sich in äußerlichen Asymmetrien und bereiten dem Kind Beschwerden.“ Die Osteopathie hilft bei Saug- und Schluckstörungen, Erbrechen, Stillproblemen, Darmkoliken, Schlafstörungen, dem KISS-Syndrom (eine Verschiebung der Kopfknochen bei der Geburt) und auch für Schreibabys, denn die Kinder werden durch die manuelle Behandlung von ihren Schmerzen befreit. Ob vor oder nach der Geburt – die Osteopathie bietet also eine sinnvolle Begleitung für Mutter und Kind, um bei Beschwerden sanft zu helfen.
 
 
J. Rohde
 
Lymphzentrum Potsdam, Tel. 0331 / 979 366 90, www.physiotherapie-potsdam.de