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Osteopathie als schonende Alternative - Wer nicht glauben will, muss fühlen

Wie gerne möchte man doch glauben, dass es ihn gibt: den schmerzlosen Weg zur Gesundheit. Den, der weder anstrengt, noch risikobehaftet ist und mit alternativem Wissen die Schulmedizin überlistet.

 

Die Kunst der Osteopathie wurde 1870 von dem US-amerikanischen Arzt Andrew T. Still entwickelt. „Er wollte anders heilen, sanfter“, sagt Janis Lewin, die diese Behandlungsmethode in Potsdam anbietet. Still war der Meinung, dass Störungen und schmerzhafte Beschwerden häufig durch Blockaden der Wirbelsäulegelenke ausgelöst wurden. An sich ein guter Gedanke, denn nach Stills, besteht der menschliche Körper aus mehreren Einzelsystemen, die miteinander harmonisieren müssen. Ohne Harmonisierung muss der Körper den betroffenen Bereich schützen und sich mit Ersatzmechanismen helfen, der dann Fehlbelastungen auslöst.

 

Wie bei zwischenmenschlichen Beziehungen, kann die Harmonie kaum durch Zwang wieder etabliert werden. So ist die sanfte Herangehensweise und die ganzheitliche Diagnostik der Schlüssel zur Osteopathie : „Oft sind die Beschwerdeursache und der Schmerzort unterschiedlich.“ Gerade bei Nackenschmerzen ist dies häufig der Fall. „Nackenschmerzen können ihre Ursache überall im Körper haben“, so Lewin. Die Aufgabe des Osteopathen besteht daher darin, den Grund der Beschwerden zu erforschen, die negativen Einflüsse zu behandeln und somit das ursächliche Problem zu lösen.

 

Die osteopathische Behandlung kann unterschiedlich eingesetzt werden. „Für einfache Probleme genügen drei Behandlungen, häufig sind jedoch bis zu sechs oder mehr Einheiten erforderlich“, so Lewin. „Zwischen den Terminen sind je nach Befund Pausen ein- bis vier-wöchige Pausen sinnvoll. In dieser Zeit beginnt die eigentliche Therapie, die Arbeit der Selbstheilungskräfte und die Regulation innerhalb des Körpers.“ Für eine solche Alternativbehandlung bedarf es also etwas Zeit und – ebenfalls wie bei zwischenmenschlichen Beziehungen –  den Glauben an das Gute.